titanic-dance Flashmob – Protest der Schultheatergruppen

SOS-Theater setz einen Notruf ab und tanzt den titanic-dance gegen die Kunst-Kürzungen und für mehr Transparenz in der Schulverwaltung.

Ein Aktionstag in Wien wurde per Weisung verboten, doch die Initiatoren von SOS-Theater luden wenig verschreckt, zum Tanz vor das Linzer Landhaus. Bei 350 v.a. jungen Menschen war nix von Untergangsstimmung zu spüren, ganz im Gegenteil. 
Theaterspielen macht (offensichtlich) klug, mutig und solidarisch.

BERICHT & HINTERGRUND-ARTIKEL:

TITANIC-DANCE FLASHMOB IN LINZ SCHLÄGT WELLEN

SOS-Theater fordert Theater als Schulfach und kritisiert Intransparenz(Linz, 19.10.2012)

Großes Theater am Donnerstagnachmittag auf der Linzer Promenade: Vor dem Haupteingang des Landhauses mehr als 350 tanzende junge Menschen, bunte Regenschirme schwingend, singend. Die TeilnehmerInnen des Titanic-Dance Flashmobs waren aus Oberösterreich und  anderen Bundesländern angereist, um auf kreative Weise ihren Unmut über die ständigen Kürzungen im Schulbereich kund zu tun. Viele Schultheatergruppen waren mit ihren Lehrerinnen und Lehrern gekommen, weil ihre Inhalte wie auch andere künstlerische Fächer als erstes bei Einsparungen unter Druck geraten und an Schulstandorten gestrichen werden.

Kreativität fördert soziale Kompetenzen

Rudolf Neuböck, Initiator der Lehrerinitiative SOS-Theater, meint dazu: „In immer mehr Schulen wird es von Jahr zu Jahr schwieriger,  Schultheatergruppen weiterzuführen oder neu zu gründen. Und das, obwohl es wissenschaftlich erwiesen ist und in vielen Politikerreden gerne angeführt wird, dass vor allem kreative Aktivität die schulischen und sozialen Kompetenzen stärkt und fördert.“Empört ob der Widersprüchlichkeit der verantwortlichen Personen in OÖ und persönlich betroffen machten hunderte SchülerInnen, und LehrerInnen unter anderem aus Gmunden und Steyr ihrem Ärger Luft. Sie taten das sympathisch und kreativ nach Motiven des Filmschlagers „Titanic“ und zur Musik der Beatles, – eine singende und tanzende Meuterei auf der Promenade.

Weisung untersagte Aktionstag

Rückenwind bekam die Initiative durch eine Weisung des oö. LSRP Enzenhofer, die es den Lehrerinnen und Lehrern untersagte, in Wien einen Aktionstag vor dem Unterrichtministerium zu veranstalten. Das Verbot traf auf Unverständnis und Widerstand. Kurzerhand wurde das Tänzchen gegen den drohenden Untergang dieser so wichtigen schulischen Bereiche nach Linz verlegt.Zusätzlich bestätigt wurden die AktivistInnen in ihrem Protest und in ihrer Forderung nach transparenter Vergabe der Schuleinheiten dadurch, dass in den letzten Tagen Kolleginnen und Kollegen in einigen oö. Schulen plötzlich Werteinheiten für Darstellendes Spiel angeboten wurden.

 

DerStandard

Aktionstag “SOS Theater”: Maulkorb für Schüler?
LUKAS BRUNNER, 18. Oktober 2012 
Kleinere Klassen führen zu weniger Freifächern
LISA NIMMERVOLL, 10. Oktober 2012
Protest für Theater in der Schule
8. Oktober 2012
 
Kurier
Streit um gestrichene Freifächer
11.Oktober 2012
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